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25 Jahre Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

 

 

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Die Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. ist ein eingetragener Verein und wurde im Jahr 1996 gegründet.

 

Die Vereinsmitglieder setzen sich für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen ein. Die persönliche Motivation gestaltet sich hierbei ganz unterschiedlich. Oft sind es persönliche oder berufliche Erfahrungen mit dem Krankheitsbild und dadurch auch mit all den Problemen, die durch das Krankheitsbild Demenz entstehen. Es ist der Wunsch, sich für Menschen mit Demenz zu engagieren, seine Erfahrungen und Ideen einzubringen.               

 

Zum 25jährigen Vereinsjubiläum haben einige Mitglieder ihre Motivation aufgezeigt, sich für den Verein zu engagieren.

 

 

 

 

DB
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Mein Weg zur Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V.

 

2006 näherte ich mich langsam dem Ende des theoretischen Teils meines Studiums der Heilpädagogik und Rehabilitation. Ich belegte gerade ein Blockseminar, in dem es um spezifische Erkrankungen im Alter ging. Ich hörte den Begriff Demenz nicht zum ersten Mal, hatte aber trotzdem keine konkreten Vorstellungen, was es eigentlich bedeutet, dement zu sein. Das Thema interessierte mich und als es darum ging, einen Praktikumsbetrieb für die Praxissemester zu finden, keimte der Gedanke auf in die Richtung Altenarbeit, speziell Menschen mit Demenz, zu schauen. Ich schrieb verschiedene Bewerbungen, bekam einige Absagen, teilweise keine Antworten. Ein Brief der Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. erreichte mich. Auf eine weitere Absage gefasst, öffnete ich ihn und fand, wider Erwarten, einen Gesprächstermin. Beim Termin wurde dann nur die Organisation geklärt, alles andere war schon klar - ich werde Praktikantin bei der Alzheimer Gesellschaft, speziell in der Betreuung dementer Tagesgäste.

Meine ersten Praktikumstage im März 2007 waren eine wirklich verrückte Erfahrung. Ich hatte das erste Mal in meinem Leben Kontakt zu Menschen, die nicht erkannten, wen sie vor sich im Spiegel sahen, die nicht sagen konnten, wo sie wohnen, die davon überzeugt waren, sie müssten genau jetzt nach Hause, um Essen für ihre Kinder zu kochen, die gleich aus der Schule kommen (obwohl diese Kinder inzwischen erwachsen waren und teilweise selbst schon erwachsene Kinder hatten) oder aber nach ihren Eltern suchten, die ja eigentlich schon lange verstorben waren. Ich lernte Menschen kennen, die nicht mehr wussten, wie man eine Toilette benutzt, was eine Toilette überhaupt ist. Ich lernte aber auch Menschen kennen, die warmherzig, hoch gebildet, gestandene Persönlichkeiten, kreativ, gesellig, voller Freude, ausgelassen und glücklich waren. Ich realisierte, dass ich all dies zwar gelesen hatte, dass die Theorie und die Praxis jedoch zwei völlig verschiedene Welten sind. Ich bemerkte auch sehr schnell, dass der richtige Umgang mit Menschen mit Demenz entscheidend ist, um Zugang zu ihnen zu bekommen und ihr Leben positiv zu gestalten.

Ich arbeitete mich weiter ins Thema ein, bekam die Möglichkeit, mich im Rahmen meines Praktikums, vielseitig einzubringen und blieb nach 40 Wochen (zwei Praxissemester) als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der Alzheimer Gesellschaft. Im Jahr 2008 schrieb ich meine Diplomarbeit. Seit Januar 2009 bin ich Angestellte der Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. In den vergangenen, nun fast 15 Jahren, habe ich viele Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Menschen machen können.

Ich bin froh und dankbar, dass mich das Schicksal nach Magdeburg-Diesdorf geführt hat. Der Verein hilft Menschen, die mit dem Krankheitsbild konfrontiert sind, das einen verzweifeln lassen kann. Die Arbeit der Alzheimer Gesellschaft zeigt auf, dass man mit diesem Schicksal nicht allein ist, dass das Leben mit Demenz weiterhin lebenswert ist und dass es sich lohnt, sich damit auseinanderzusetzen, um weiterhin ein erfülltes, schönes Leben zu führen. Der Blick auf die kleinen Dinge, auf das, was wirklich wichtig ist, wird geschärft.

Ich bin stolz darauf, Teil des Teams zu sein. Diana Bamme-Kraushaar

 

 

 

Hallo, ich bin Jeannette Böhm.

 

Seit 2015 bin ich bei der Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. angestellt und ich muss sagen, es ist eine sehr erfüllende Arbeit. Es ist immer wieder schön, in die glücklichen Gesichter unserer Tagesgäste zu schauen, wenn sie das schöne, alte Pfarrhaus betreten oder pflegenden Angehörigen helfen zu können, sei es durch Beratung, Betreuung oder weiteren Hilfsangeboten.

 

Für mich war es auch selbstverständlich, Mitglied des Vereines zu werden. So kann ich den Verein unterstützen und meine Ideen und Erfahrungen zur Vereinsentwicklung mit einbringen.

 

 

 

 

 

 

 

Jeannette Böhm
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Demenzbetroffene Menschen sind - genau wie jeder andere Mensch, ob nun mit oder ohne irgendeine Diagnose - ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft und sollen es auch sichtbar und erfahrbar bleiben.

 

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft setzt sich auf vielfältige Weise dafür ein, dass Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen individuelle und professionelle Unterstützung für die Bewältigung ihres Alltags erhalten.

Das möchte ich mit meiner Mitgliedschaft und künftig mit meinem ehrenamtlichen Engagement in der Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt unterstützen.

 

Ich bin erst vor Kurzem in den Landkreis Wittenberg gezogen und noch sehr neu im Verein. Sobald es coronabedingt wieder möglich wird, freue ich mich auf erste persönliche Begegnungen.

 

Dem Verein herzlichen Glückwunsch zum 25-jährigen Bestehen und alles Gute für die Zukunft!

 

Sigrid Ratz

 

 

 

 

 

Mein Name ist Eveline Fauter.

 

Im August 2009 habe ich angefangen, hier bei der Alzheimer Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. zu arbeiten.

Ich lernte das Leben der Demenzerkrankten kennen und lieben und verlor mein Herz hieran.

Mit viel Herzblut bin ich dabei. Es kommt soviel Dankbarkeit von Tagesgästen und Angehörigen zurück und jeder ist einzigartig auf seine eigene Weise.

 

Ich sammle sehr schöne Erfahrungen im Umgang mit den Menschen. Bis zum heutigen Tage fühle ich mich sehr wohl hier. Und ich fragte mich: "Eveline, warum bist du eigentlich kein Mitglied?"
Meine Chefin reagierte gleich darauf und zückte sofort einen Mitgliedsantrag :)

So kann ich ein bißchen was zurückgeben.

 

Schon kleine Beiträge helfen und so möchte ich auch andere motivieren: "Macht einfach mit, helft uns und spendet. Wir freuen uns über viele Dinge. Im Voraus sage ich schonmal DANKE."

 

 

Bild Evelyn Fauter
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