Neue Medikamente zur Alzheimer-Therapie: Deutsche Alzheimer Gesellschaft irritiert über das Verfahren rund um die Zulassung
Unser Bundesverband, die Deutsche Alzheimer Gesellschaft, hat eine Pressemitteilung zu den neuen Medikamenten in der Alzheimer-Therapie veröffentlicht.
"Am gestrigen Donnerstag hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bekannt gegeben, dass die vom Hersteller Eli Lilly vorgelegten Studiendaten keinen Zusatznutzen des Wirkstoffs Donanemab – Handelsname Kisunla – bei früher Alzheimer-Krankheit im Vergleich zum bisherigen Therapiestandard belegen. Eine ähnliche Entscheidung ist bereits im Februar dieses Jahres bezüglich des Wirkstoffs Lecanemab gefallen.
Beide Wirkstoffe haben durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA im vergangenen Jahr eine Zulassung für die EU und damit auch für Deutschland erhalten. Die Entscheidung des G-BA hat aber Einfluss auf die Höhe des Preises, zu dem Arzneimittel von den Krankenkassen erstattet werden. Sollte der Preis zu niedrig sein, werden die Hersteller das Präparat – zumindest für gesetzlich Versicherte – in Deutschland wahrscheinlich vom Markt nehmen.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft übt deutliche Kritik an der stark polarisierenden Diskussion rund um die Zulassung und die Nutzenbewertung zu diesen Medikamenten. „Hier wird mit den Hoffnungen und Ängsten von Menschen Politik betrieben und versucht Profite zu machen“, sagt Swen Staack, 1. Vorsitzender der Deutschen Alzheimer Gesellschaft."
Die vollständige Pressemitteilung können Sie unter https://www.deutsche-alzheimer.de/artikel/neue-medikamente-zur-alzheimer-therapie-deutsche-alzheimer-gesellschaft-irritiert-ueber-das-verfahren-rund-um-die-zulassung nachlesen.






